Einzel,- und Gruppensupervision
und Teamentwicklung

Einzel- und Gruppensupervision für Fortgeschrittene in Transaktionsanalyse

Die Supervision dient zur Klärung von Fragen, Problemen und Konflikten im Arbeitsfeld der Teilnehmenden mit dem Ziel, ihre Professionalität, Handlungskompetenz, Autonomie und Selbstsicherheit zu erhöhen. Die Supervision dient zur Entwicklung von differenzierter Wahrnehmung und damit der Fähigkeit, sich in Situationen und die daran beteiligten Personen einzufühlen. Sie bezieht sich auf konkrete Situationen.

In der Supervision wird das eigene berufsbezogene Erleben auf der Gefühls-, Denk- und Verhaltensebene reflektiert. Persönliche Entwicklungsprozesse werden im beruflichen Handeln konkret erlebbar. z.B. Neuer Zugang zu Klienten durch das Erkennen von Transaktionen, Spielen, Maschen, usw.

Neuer Handlungsalternativen können integriert werden. Der eigene Bezugsrahmen wird um einiges erweitert. Die Identität als professionelle/-r Transaktionsanalytiker/- in wird gefestigt. Dazu gehört die Entwicklung des eigenen Arbeitsstils, die Integration und Vernetzung verschiedener Ansätze, was zu klientengerechten Handlungsalternativen führen soll.

«Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken!»

Galilei

Ethik: Da ich mit meinen Teilnehmenden eine ganz spezielle Beziehung eingehe, muss ich besonders auf die Einhaltung der Ethik-Richtlinien achten, denn die Teilnehmenden werden durch das Einhalten der Richtlinien vor Missbrauch geschützt, sei dies in Bezug auf die Wahrung des Berufsgeheimnisses oder in Bezug auf die Wahrung des Selbstbestimmungsrechtes und schliesslich in Bezug auf finanzielle oder gar sexuelle Ausbeutung. Im Weiteren achte ich darauf, dass aus diesen beruflichen Beziehungen keine Abhängigkeiten entstehen.

Ich kann in jeder Hinsicht die Ethik-Richtlinien der ITAA- und EATA gutheissen. Das Menschenbild, das die TA vertritt, deckt sich mit meinen Vorstellungen. Daher gehört es für mich zum Leitziel, in meinen beruflichen, wie auch meinen privaten Beziehungen, den Menschen mit Würde, Respekt und Achtung zu begegnen, deren Selbstbestimmungsrecht zu achten und andere Menschen in keiner Hinsicht auszubeuten.

Zuneigung gehört dazu in dieses Arbeitsbündnis und sie soll eine gute Arbeitsbeziehung ermöglichen. Diesen Menschen begegnen, sie ein Stück begleiten und sie wieder loslassen, das soll als positiver Parallelprozess für die Teilnehmenden erfahrbar werden, diese Erfahrungen sollen sie mit in ihre Arbeitswelt nehmen. Dadurch gewinnen sie an persönlicher, sozialer und beruflicher Kompetenz. Ich möchte diesen Menschen begegnen, sie ein Stück begleiten und sie wieder loslassen.  Wenn ich das Ziel von möglichst viel Autonomie anstrebe und bei den Teilnehmenden stimulieren will, arbeite ich bereits zu Beginn hin zum Loslassen. Es ist mir bewusst, dass viele Menschen genau in dieser Hinsicht andere Erfahrungen mitbringen, dass sie sich manchmal nicht einlassen wollen, oder wenn sie sich eingelassen haben, nicht loslassen wollen. Es sind alte Geschichten, die auch in diesen Prozessen wiederholt werden wollen. Als Supervisor möchte ich dazu einladen, diese alten Geschichten nicht zu wiederholen, sondern neue Erfahrungen zu machen. Meine Erkenntnisse aus meiner Erfahrung in der Ausbildungsgruppe werden mir dabei helfen.

Ich bin überzeugt: die persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen erlangen wir durch Begegnungen mit Menschen, die uns mit der Grundhaltung OK / OK begegnen. Lernen als Erfahrung, als Erlebnis, das den Menschen ganz erfasst, neugierig macht und ihn herausfordert.

Das Kennenlernen und Sich auseinandersetzen mit unterschiedlichen Methoden und Theorien finde ich wichtig, doch ist es ebenso wichtig unsere eigene Begrenztheit zu erkennen und das Zusammenwirken vieler Kräfte, die sich wissenschaftlich nicht immer erfassen lassen, zu akzeptieren. Die unterschiedlichen Theorien und Handlungskonzepte können wohl Wege weisen und hilfreich sein, aber nur, wenn es Überheblichkeit des Mehrwissens nicht gibt, sondern die Zustimmung zu Grenze und Mass und schliesslich auch Respekt und Achtung vor dem anderen Menschen. Begegnungen aus dieser Haltung sind lehrreiche Begegnungen.

Aus diesen Überzeugungen will ich in der Anwendung und im Lehren von TA in erster Linie stimulierend auf die individuellen Entwicklungspotentiale der Teilnehmer/-innen einwirken. Ich will begeistern und nicht blenden, konfrontieren und nicht disqualifizieren, Bestehendes fördern, aber ich möchte auch fordern, herausfordern!

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Vertragsbasis für Einzelsupervision

Wie oft: 5 Einheiten à 1 Stunden.

Aufnahmebedingungen: In fortgeschrittener- oder abgeschlossener TA-Ausbildung

Kurskosten: Fr.160.- pro Stunde Total Fr.800.-

Vertragsbasis für Gruppensupervision

 

  • Regelmässige Supervisionseinheiten sind ein wesentlicher Bestandteil des TA-Trainings. 
 
  • Zur Prüfungsvorbereitung gehören Ton -oder Videoaufnahmen: Die Supervisanden und Supervisandinnen bringen Ton – oder Videoaufnahmen für die Supervision mit, um so ihre Arbeit vorzustellen.
  • Die Supervisanden und Supervisandinnen supervidieren sich gegenseitig und werden fachlich beurteilt. Üben, üben und nochmals üben. 
  • Aufnahmebedingungen: In fortgeschrittener- oder abgeschlossener TA-Ausbildung
  • Gruppengrösse: 3-4 Personen
  • Wie oft: 8 Einheiten à 3 Stunden auf ein Jahr verteilt.
  • Teilnahme: Die Teilnehmenden verpflichten sich vertraglich für eine möglichst lückenlose Teilnahme. Bei Abwesenheit keine Rückerstattung.

Kurskosten: Fr.225.- pro Halbtag Total Fr.1800.- bei 4 Personen / Fr.300.- pro Halbtag / Total Fr.2400.- bei 3 Personen

Fällt eine Kursveranstaltung aus zwingenden Gründen aus, so wird diese zu einem späteren, der Mehrheit der Teilnehmer/-innen passenden Zeitpunkt nachgeholt. Wenn dies nicht möglich ist, so wird ein gleichwertiger Ersatz geleistet oder das Ausbildungsgeld anteilmässig zurückerstattet.

Teamsupervision mit Transaktionsanalyse

  • Das Ziel der Teamsupervision mit Transaktionsanalyse: Verbesserung der Zusammenarbeit, denn dies überträgt sich letztlich auf die Arbeit mit den Klienten/-Innen.
  • Verdeckte Konflikte laden zu psychologischen Spielen ein, die letztlich über die Teamebene hinaus wirken. Es sind Einladungen zu Spaltungsmechanismen. Das Bewusstwerden solcher Vorgänge soll die Professionalität fördern und die Zusammenarbeit verbessern.

Fokusse auf:

  • strukturelle Situation und Dynamik innerhalb des Teams und der Institution
  • Rollen und Rollenfunktionen im Team
  • Beziehungsgestaltung zwischen Helfer/-Innen,  Hilfesuchenden und Kunden.
  • Konfliktbewältigung und Entwicklung des Teams